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Ohnhaus wird Weltmeister der WKA in Irland
 
22. Oktober 2003 - Kellarney Irland


Für eine Sensation sorgte Andreas Ohnhaus vom TV Grenzach bei der Weltmeisterschaft in Kellarney (Kerry) in Irland. Der 38-jährige Grenzacher holte im Leichtkontakt (Durchkämpfen) die Goldmedalie. Er setzte sich dort gegen Athleten aus der ganzen Welt durch, und schlug im Viertelfinale sogar den Weltmeister aus Kanada.
Ein Wermutstropfen blieb Ohnhaus jedoch nicht erspart. Sein Finalgegner verletzte sich im letzten Vorkampf und konnte beim Finale nicht antreten. Der Bundestrainer Harald Roegner bescheinigte Ohnhaus jedoch eine absolute Spitzenleistung und war mit dem Abschneiden seines Nationalkaders mehr als zufrieden.
2 x Gold, 2 x Silber und 2 x Bronze gingen an die Athleten des Leichtkontaktkaders, was bei der starken internationalen Konkurrenz ein sehr gutes Resultat war.

Über 2000 Athleten starteten bei dieser WM und für Andreas Ohnhaus ging nach sechs Tagen Wettkampfgeschehen mit dem Gewinn der Klasse +35 Jahre und bis 80 kg eine halbjährige Trainingszeit zu Ende.

Es war zum Schluss richtig hart erklärte der Grenzacher, sich jeden Tag neu zu motivieren. Die letzten drei Wochen waren die schwersten und es gab manch einen Tag wo man eigentlich alles hinschmeissen wollte, weil einem jeder Knochen weh tat. Aber die Schinderei hat sich 100%ig ausgezahlt. Ich war am Tag X topfit, was ich selbst in meiner aktiven Triathlonzeit nie geschafft hatte.

Acht Einheiten zwischen einer und anderthalb Stunden trainierte Ohnhaus zum Schluss in den letzten vier Wochen. Im Vergleich zum Triathlon natürlich wenig, aber da das Kickboxen nur aus hochintensiven Einheiten besteht, kann man einfach nicht soviel trainieren. Der Körper benötigt immer wieder Tage zur Erholung an denen man ausser Dehnung und etwas Krafttraining nicht viel machen kann.

Seine Sparringseinheiten absolvierte Ohnhaus in der Kampfschule Kun-Tai-Ko im schweizerischen Liestal, der Rest wurde im eigenen Keller trainiert. Wenn es mal schlecht lief dann wurde er immer wieder durch seine Kollegen Mehmet Arda und Rainer Puchelt motiviert und selbst Sponsor Peter Endruhn rückte einmal in der Woche zum Training an.
Ohne diese Jungs hätte ich es um einiges schwerer gehabt, bemerkte Ohnhaus. Doch jetzt nimmt Ohnhaus erst mal eine kurze Auszeit um sich zu erholen.

 

Letzter Wettkampf vor der WM in Irland - Schwarzgurt für Arda
 
29. September 2003 - Liestal


Noch drei Wochen bis zur WM in Irland und Andreas Ohnhaus vom TV Grenzach befindet sich in den letzten Zügen der Vorbereitung. Nach dem letzten gemeinsamen Training mit dem Deutschen Nationalteam in Frankfurt, bei dem versucht wurde, technische Fehler der einzelnen Kadermitglieder bei einem dreistündigen Training zu reduzieren, war Ohnhaus recht zuversichtlich, gerade was Kondition angeht. Ich glaube nicht das es bei der WM in diesem Bereich eine Schwachstelle gibt. Jetzt gilt es nur noch an den Techniken zu feilen, und so viel Sparring wie möglich zu absolvieren, resümierte der Grenzacher.
So nahm er auch die letzte Wettkampfmöglichkeit im schweizerischen Liestal wahr um noch ein bisschen Kampfpraxis zu üben.

Das sich die lange Vorbereitung auch auf den Körper niederschlug merkte man schon beim Wiegen. Erstmalig konnte der 38-jährige in der niedrigeren Gewichtsklasse bis
74kg starten. Den ersten Vorkampf gewann Ohnhaus und erreichte damit das Halbfinale.
Gegen seinen nächsten Gegner jedoch hatte der Grenzacher nicht nur den Athleten als Gegner, sondern musste sich auch mit den Wertungen der Schiedsrichter auseinander setzen. Diese entschieden trotz Punktevorsprung gegen Ohnhaus, und deswegen verlor er diesen Kampf mit 2:1 Richterstimmen. Für den Grenzacher eine ärgerliche Sache. Um an diesem Tage gewinnen zu können hätte ich eine andere Nationalität haben müssen, äußerte Ohnhaus sein Ausscheiden im Halbfinale. Aber wichtig ist die WM in drei Wochen und nicht jetzt. Den anschließenden Kampf um Platz drei gewann Andreas Ohnhaus mit 2:1 Richterstimmen gegen den Schweizer David Schärer.

Auch das andere Teammitglied Mehmet Arda zeigte sich in den letzten Wochen sehr aktiv. Zwar nicht am Wettkampf, sondern in der Vorbereitung zu seiner Gürtelprüfung zum Blaugurt. Viel Kondition und Ausdauer waren an der Prüfung gefragt, die den 28-jährigen Grenzacher am Prüfungstag im Kun-Tai-Ko im schweizerischen Füllinsdorf abverlangt wurde. Fast drei Stunden musste er Kombinationen, Box-und Beintechniken und zum Schluss noch einen Kampf gegen einen Gegner über mehrere Runden vor den Augen der Prüfer absolvieren.
Doch am Ende hatte er es geschafft. Er bekam den blauen Gürtel vom Trainer Raimund Herold überreicht. Der schwarze Gürtel ist das erklärte Ziel für Arda, für den der Trainingsaufwand jedoch um einiges höher ist.

 
Arda und Ohnhaus weiterhin erfolgreich
 
26. Juni 2003 - Niefern
 
Weiterhin in der Erfolgsspur präsentierte sich der TV Grenzach bei den Süddeutschen Meisterschaften der WKA (World Kickboxing Association) in Niefern bei Pforzheim.
Mehmet Arda, der sich momentan auf die Internationalen Deutschen Meisterschaften im Vollkontakt vorbereitet, die nächste Woche in Simmern stattfinden, nutzte diesen Wettkampf zur Konditionüberprüfung.
Dort trat er im Leichtkontakt bis 80kg an. Die Vorkämpfe überstand er ohne Probleme und scheiterte erst im Halbfinale am Nationalkaderathleten Sascha Schaubhut.

Den anschließenden Kampf um Rang 3 gewann der Grenzacher jedoch souverän.
Es ist schwer sich darauf zu konzentrieren im Leichtkontakt ständig zu punkten, wenn man normalerweise versucht sich auf den KO-Schlag einzurichten, äußerte sich 28jährige Grenzacher. Aber für eine Formüberprüfung ist es auf jeden Fall ein gutes Training, der sich nun auf den Wettkampf am nächsten Wochenende freut.

Andreas Ohnhaus der an diesem Tag in der Klasse bis 75kg und 80kg startete erreichte in der Klasse bis 80kg das Finale und bezwang dann dort klar nach Punkten Kaderathleten Sascha Schaubhut und wurde somit Süddeutscher Meister im Kickboxen.

In der Klasse bis 75kg traf der 37jährige Grenzacher mit Frederich Meiss auf einen alten Bekannten aus früheren Tagen. Schon 1992 kämpften die beiden um die WM Teilnahme in London, dessen Startplatz damals Meiss zufiel. In einem sehr harten Halbfinale schenkten sich die beiden Kämpfer nichts und wurden auch vom Schiedsrichter mehrmals dazu ermahnt sauber und fair zu kämpfen. Der Sieg ging dann nach Ende der Kampfzeit an Frederic Meiss.

In diesem Kampf ist mir irgendwie die Sicherung durch gebrannt, gesteht Ohnhaus. Die Niederlage wäre auf jeden Fall nicht nötig gewesen, wenn ich mich auf meine technischen Qualitäten verlassen hätte. Den Kampf um Platz 3 gewann der Grenzacher dann gegen Christian Birras vom Schweizer National Team.
Mit diesem 3.Platz festigte der Grenzacher seinen zweiten deutsche Ranglistenplatz und einer WM Teilnahme steht somit nichts mehr im Wege.
 

 

Ohnhaus schlägt Deutschland Nummer Eins
 

 

26. Mai 2003 - Bad Dürkheim



Für eine Sensation sorgte Andreas Ohnhaus vom TV Grenzach beim Nationencup in Bad Dürkheim der WKA (World Kickboxing Association) im Leichtkontakt. Der Europa Cup spielt für die WM - Qualifikation eine wichtige Rolle, da vielen Kämpfern noch Punkte für die WM in Irland fehlen, deshalb waren auch sämtliche Ranglistenkämpfer am Start.


Ohnhaus der auf Platz 2 der deutschen Rangliste steht, musste auch im diesem Turnier punkten, da er ein Turnier dieser Wertung noch nicht gewonnen hatte. Die Vorkämpfe überstand der Grenzacher ohne Probleme und traf dann im Halbfinale in der Klasse bis 75kg bereits zum 2ten Mal in der Saison auf die Nummer Eins Jan Springer vom Kickboxteam Stade.


Während der Grenzacher beim ersten Zusammentreffen vor drei Wochen noch verloren hatte, konnte er an diesem Tage einiges entgegensetzen und war der Nummer 1 ein absolut gleichwertiger Gegner. Nach Ablauf der Kampfzeit entschied das Kampfgericht mit 2:1 Richterstimmen für den 37-jährigen, der damit Springer die erste Niederlage in dieser Saison bescherte.
Im abschliessenden Finale trat der Grenzacher gegen David Straßburger vom KBC Frankenthal an. Der sehr hart geführte Kampf gegen den sonst nur im Vollkontakt vertretenen Frankenthaler war ebenfalls total ausgeglichen, denoch entschied diesmal das Kampfgericht mit 2:1 Richterstimmen für Straßburger.


Der Grenzacher zeigte sich mit dem zweiten Rang trotzdem mehr als zufrieden. Zum einen konnte ich an diesem Turnier zeigen, das ich auch die Nummer 1 schlagen kann, was auch in Bezug auf Nationalkader sehr wichtig ist und zum anderen wichtige Punkte für die WM ergattern, äußerte sich Ohnhaus zu seiner Leistung.

 

 

Guter Start für Arda beim Vollkontakt Debüt
 


 

23. April 2003 - Ebern

 

Mit zwei starken Leistungen kehrten Mehmet Arda und Andreas Ohnhaus vom TV Grenzach von den Deutschen Meisterschaften im Leicht- und Vollkontakt der WKA (World Kickboxing Organisation) zurück, die in Ebern (Unterfranken) ausgetragen wurde.

Andreas Ohnhaus der im Leichtkontakt in der Klasse bis 75kg startete, konnte sich den Weg bis ins Finale erkämpfen. Dort traf der Grenzacher, der momentan auf Rang 3 der deutschen Rangliste steht, wie auch schon am Weltcup in Trier auf Jan Springer vom Kickboxteam Stade der die Nummer 1 in Deutschland ist.
Nach einem ziemlich hart umkämpften Finale, konnte sich der Grenzacher nicht gegen Springer durchsetzen und verlor nach Punkten. Mit dem deutschen Vizemeistertitel war der 37 jährige jedoch mehr als glücklich.

Eine unglaubliche Sache die man eigentlich nicht recht begreifen kann kommentierte der Grenzacher seine momentane Situation. Vor 1 ½ Jahren hatte Ohnhaus mit dem Kampfsport nach fast 10 Jahren Pause wieder angefangen und jetzt nähert er sich mit dem
Gewinn des Vizemeistertitel mit grossen Schritten einer WM Teilnahme die ja im Oktober in Irland statt findet.
Doch noch gilt es bei zwei Turnieren seine konstanten Leistungen unter Beweis zu stellen bevor man an eine WM denken kann. Der zweite Lehrgang mit dem Nationalkader ist auf jeden Fall gesichert und Ohnhaus steigt in der deutschen Rangliste wieder auf den zweiten Rang auf.

Für Mehmet Arda war die Deutsche Meisterschaft der Start in der Kategorie Vollkontakt. Der 27-jährige Grenzacher der zuvor nur im Leichtkontakt gestartet war wollte jetzt sein Debüt in der Gewichtsklasse bis 75kg versuchen.
Diese Gewichtsklasse war an diesem Tag mit 12 Teilnehmer ungewöhnlich stark besetzt. Arda konnte sich im ersten Kampf gegen Jan Sieverer vom Fight Team Rostock ganz klar durchsetzen und gewann den Kampf mit 3:0 Richterstimmen.

Unterstützt wurde er hierbei vom türkischen Nationaltrainer Murat Sandikte der in der Ringecke die Anweisungen für den Grenzacher gab. Der Kampf um Platz 3 wurde sehr schwer, da Arda gegen den Kroaten Ivor Gratja seine ganze Kondition benötigte. Sie reichte jedoch nicht zum Einzug ins Finale und Arda verlor den Kampf mit 2:1 Richterstimmen. Trotz dem verpassten Einzug ins Finale zeigte sich der türkische Nationaltrainer sehr beeindruckt von den Fähigkeiten des Grenzachers

 

 

Mehmet Arda erreicht 3ten Platz beim Wettkampf Debüt
 

08. März 2003 - Öhringen


Saisonbeginn für die Kickboxer des TV Grenzach war am Wochenende der Deutschlandpokal in Öhringen, der von der WKA (World Kickboxing Organisation) veranstaltet wurde.
Für Mehmet Arda, dem Neuzugang des Teams war es der erste Wettkampf in der Kategorie Leichtkontakt.
Der 27-jährige Grenzacher der im Laufe des Jahres noch ins Vollkontakt wechseln möchte, nutzte den Wettkampf um seine Kondition zu überprüfen.
Im Leichtkontakt, welches vergleichbar ist mit dem Boxen der Armateure wird eine enorme Kondition benötigt, da man hier ständig punkten muss.
Arda schlug sich für sein Debüt in der Gewichtsklasse bis 80kg sehr gut und scheiterte erst im Halbfinale gegen den erfahrenen Frankfurter Daniel Bassermann vom Kickboxclub Lübeck.

Andreas Ohnhaus hingegen hatte in jeder Hinsicht einen schwarzen Tag. Er fand schon in seinem ersten Kampf in der Gewichtsklasse bis 75kg keinen Rhythmus und verlor diesen nach Punkten. Doppeltes Pech gegen Ende des Kampfes als sich der 37-jährige zusätzlich am Fuss verletzte und er in der nächsten Kategorie nicht mehr starten konnte.

Für seinen Freund und Sparringspartner freute sich Ohnhaus jedoch sehr. „ Das verschärfte Training der letzten Wochen hat sich auf jeden Fall gelohnt. Dieser Mann wird dem Team auf jeden Fall noch viel Freude bereiten“ äußerte sich Ohnhaus