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Beim TV Grenzach, TV Rheinfelden und Fitness Arts werden die Kickboxdiziplinen
Leicht- und Vollkontakt vermittelt.
 
Der Bereich Vollkontakt ist noch im Aufbau, aber es konnten schon die ersten Platzierungen in der Saison 2007 erreicht werden.
 
Das Hauptaugenmerk der Regio-Vereine liegt nach wie vor in der Diziplin Leichtkontakt Kickboxen.
 

 
Geschichte:
 
Nicht Asien, sondern Amerika gilt als Ursprung des Kickboxen. Kickboxen entwickelte sich dort in den 70ern und kam dann in den 80er Jahren nach Europa.
 
Kickboxen entstand aus einer Kombination von Karate, Taekwondo, Boxen und Kung-Fu, wobei man dort mehr die sportliche Seite und weniger die traditionelle Kampfkunst weiter entwickelte.
Kickboxen ist eine wettkampftaugliche Zusammenstellung aller im Kampfsport existierender Fußtritte (Kick) kombiniert mit dem traditionellen Boxen (Boxing).
 
Somit entstand im Laufe der Zeit ein Wettkampfsport der Fitness, Ausdauer und Kraft vereint. Höchste sportliche Anforderungen werden an den Wettkämpfer gestellt.
 

 

Leichtkontakt

 

Beim Leichtkontakt wird meist auf Matten und nur selten im Ring gekämpft.

 

Das Ziel ist es, mehr Treffer als der Gegner zu erzielen. Der Kampf wird nicht unterbrochen, sondern es wird durchgekämpft.

 

Leichtkontakt ist vergleichbar mit dem Boxen der Armateure, wo mehr die Anzahl der Treffer entscheidet und nicht das K.O.. Die Sportart ist sehr technisch und vor allem konditionell sehr anspruchsvoll

 

Das Tragen von Schutzausrüstung (geschlossene, 10 oz Handschuhe, Fuß- und Schienbeinschutz, Kopfschutz, Tiefschutz und Gebissschutz) ist Pflicht.

 

Bei Wettkämpfen werden zusätzlich gewertet: 

 

• Wirksamkeit der Angriffe
• Kombinationsfähigkeit
• Sauberkeit des Kampfstils
• Wirksamkeit der Verteidigung
• Ausgeglichenheit von Hand- und Fußtechniken
• Gesamteindruck der sportlichen Leistung

 

Somit ist der Schiedsrichterentscheid manchmal eine Grauzone und nicht immer sind die Entscheidungen wie beim Vollkontakt eindeutig.

 

 

 Vollkontakt

 

Die Vollkontakt-Variante des Kickboxens muss in einem Boxring ausgetragen werden.

 

Dabei kann der Kampf nicht nur über Punkte gewonnen werden, sondern auch durch K.O..

 

Dies kann sowohl durch einen Niederschlag des Gegners (K.O.) erfolgen als auch durch die Kampfunfähigkeit des Gegners (technischer K.O.).

 

Auch hier wird bei den Wettkämpfen zusätzlich gewertet:

 

• Wirksamkeit der Angriffe
• Kombinationsfähigkeit
• Sauberkeit des Kampfstils
• Wirksamkeit der Verteidigung
• Ausgeglichenheit von Hand- und Fußtechniken
• Gesamteindruck der sportlichen Leistung

 

Vielfach wird von dieser Disziplin auch als sogenannte "Königsdisziplin" im Kickboxen gesprochen.

 

Im Gegensatz zum Leichtkontakt wird im Training mehr Schlaghärte durch Arbeit mit Fuss- und Handpratzen trainiert.

 

Auch beim Sparring kämpft man kompromissloser gegeneinander. Im Wettkampf kämpft man "ohne Gnade", denn jedes Nachlassen kann eine Niederlage herbeiführen.