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Sieg für Katharina Sack und Sonja Renk vom TVG
 

Während sich die Kickboxer der Regio von der WM und sonstigen Wettkämpfen erholen und gerade mal mit dem Grundlagentraining begonnen haben, tummeln sich andere schon wieder an Wettkämpfen der WKA (World Kickboxing Association).
Diese Wettkämpfe sind für Athleten ausgelegt, die noch nicht soviel Kampferfahrung haben oder einfach mal probieren wollen, wie das Geschehen unter Wetttkampf-bedingungen abläuft. Die Turniere der WKA dienen dazu, das sie den Athleten langsam an das Kämpfen heranführen und ihn nicht in hochrangigen Turnieren verheizen.

Unterschiede zu den normalen Turnieren ist nur die Rundenzahl, nämlich 1 x 2 Minuten , anstatt 2x 2 Minuten. Ansonsten ist das Reglement genau wie für die langjährigen Aktiven gleich.
Mit Katharina Sack und Sonja Renk waren es zwei Atletinnen vom TV Grenzach, die dies einmal probieren wollten. Deswegen starteten sie beim SCHWARZWALD-NEWCOMER-TURNIER am 6. Oktober in Bühl im Bereich Leichtkontakt.
Im Gegensatz zum Vollkontakt, muß man wie beim Boxen der Armateure mehr darauf achten, soviele Treffer wie möglich zu erzielen und nicht probieren, den Gegner KO zu schlagen.

Unter der Betreuung von Michael Wildt schafften die zwei TVG`ler den Einzug ins Finale. Und auch dort konnten Katharina Sack in der Klasse bis 55kg und Sonja Renk in der Klasse bis 65kg sensationell den Sieg erringen. Für die beiden Kämpferinnen ist dies ein großer Erfolg, hatten sie sich doch sehr hart auf diesen Wettkampf vorbereitet.

Man wird sicher noch einiges von diesen zwei Athletinnen hören, denn Mitte November steigt schon das nächste Newcomerturnier in Öhringen, bei dem dann sicher auch einige Herren vom TVG mit von der Partie sind.

 

 

Sieg für Matthias Förster
 
Der 25 Jährige Rheinweiler Kickboxer Matthias Förster konnte sich beim Schwarzwald-Newcomer-Turnier in Bühl-Weitenung im Leichtkontakt bis 75 Kg gegen zwei Kämpfer klar durchsetzen und errang somit den ersten Platz in dieser Gewichtsklasse. Förster trainiert seit knapp 2 Jahren beim Kickboxkurs des Volksbildungswerks Efringen-Kirchen.

Mit diesem Kampf konnte er an die Erfolge seines Trainingspartners Michael Knoll anknüpfen. Knoll absolvierte vor einem Jahr bei dem selben Turnier erfolgreich seinen Einstieg, und konnte sich danach bei jedem Fortgeschrittenen-Turnier regelmäßig die Erst- bzw. Zweitplatzierung erkämpfen, bis er letztendlich auf Rang 1 der deutschen Rangliste war.

Förster konnte dadurch von den Erfahrungen Knolls profitieren, welcher ihn bei dem Wettkampf erfolgreich gecoacht hatte.

 

Einmal Silber für Ohnhaus; Michael Knoll im Pech

Grenzacher Kickboxer bei WM mit der Mannschaft erfolgreich

Für Andreas Ohnhaus endete die Weltmeisterschaft der Kickboxer versöhnlich: Der 42-jährige Kampfsportler des TV Grenzach sicherte sich mit der deutschen Mannschaft im Leichtkontakt die Silbermedaille. Über 2500 Teilnehmer kämpften eine Woche lang in Karlsruhe um die WM-Titel der WKA (World Kickboxing Association).
Unglücklich war für Ohnhaus der Einzelauftritt in der Leichtkontakt-Klasse bis 75 Kilogramm über 35 Jahre verlaufen. Dort scheiterte der Grenzacher im Viertelfinale nicht an der Stärke seines Kontrahenten, sondern an den Entscheidungen der Kampfrichter. Diese werteten den Kampf trotz einer technisch überzeugenden Vorstellung von Ohnhaus mit 2:1 zugunsten seines russischen Gegners.

Auch Michael Knoll von der KBS Efringen kam leider nicht über die Vorkämpfe hinaus. Trotz einer guten ersten Runde gegen einen Franzosen, kassierte der Feuerbacher einen Schlag gegen Ende der ersten Runde auf die Nase. Diese blutete sehr stark und führte in der zweiten Runde immer wieder zu Unterbrechungen in denen Knoll behandelt werden musste. Der Gegner kam besser mit dem Kampfgeschehen zurecht und gewann deshalb wenn auch nur knapp nach Punkten.

Wenn man überlegt, hat Michael Knoll in diesem Jahr eine Glanzleistung hingelegt. In seiner ersten richtigen Saison dominierte er national die Klasse bis 80kg und führte die Deutsche Rangliste bis zur WM an. Das der Bundestrainer Harald Rögner ihn auch noch zum Nationalkader berief, war ein weiteres Highlight für den 22-jährigen.
Man wird sicherlich noch viel von dem jungen Knoll in den nächsten Jahren hören, da sind sich dessen Trainer und Teamkapitän Andreas Ohnhaus sicher.

Ohnhaus hatte jedoch keine Zeit, über das Verpassen des Halbfinales enttäuscht zu sein. Nach seinem Ausscheiden nominierte ihn Bundestrainer Harald Rögner sofort für den Teamkampf. Auch Michael Knoll wurde nominiert, doch musste dieser wegen der Nasenverletzung absagen.
Im Teamkampf treten in der offenen Gewichtsklasse — ein 100-Kilo-Athlet kann auch auf einen 70 kg leichten Kämpfer treffen — pro Land sechs Kämpfer zum Duell an. Wer drei Siege verbuchen kann, ist eine Runde weiter.

Das deutsche Nationalteam startete sehr stark und besiegte im Halbfinale die Schweiz mit 3:0. Im Finale trafen die WM-Gastgeber auf die starken Iren. Deutschland ging mit 1:0 in Führung, agierte dann aber glücklos. Beim Stand von 1:2 wurde Ohnhaus in den Ring geschickt. Nach einem sehr hartem Gefecht behielt sein Gegner die Oberhand, Irland holte sich damit den WM-Titel.

Obwohl Ohnhaus bei seiner fünften WM-Teilnahme eine Einzelmedaille verpasste, hat er bereits neue Ziele im Visier: "In Orlando muss ich so gut sein, dass es kein Fehlurteil der Kampfrichter mehr geben kann" , sagte der Grenzacher. In Orlando im US-Bundestaat Florida findet im kommenden Jahr die nächste Weltmeisterschaft der Kickboxer statt
 
 
 
 
Michael Knoll und Andreas Ohnhaus haben WM in Karlsruhe fest im Visier

16.08.07 Regio

Nur noch knappe zwei Wochen dauert es, bis die WM im Kickboxen des Weltverbandes WKA (World Kickboxing Association) in Karlsruhe stattfindet. Vom 27.08. bis zum 01.09. kämpfen dort in der Europahalle über 3000 Athleten um den WM Titel

Die Regio wird diesmal nur mit einem kleinen Kontingent vertreten sein. Michael Knoll vom KBS Efringen und Andreas Ohnhaus vom TV Grenzach haben sich für die WM im Leichtkontakt-Kickboxen durch Qualifikationswettkämpfe, welche das ganze Jahr in Deutschland stattfinden, qualifizieren können.

Das Leichtkontakt ist vergleichbar mit dem Boxen der Amateure (es zählen mehr die Punkte durch die erzielten Treffer und weniger das KO ), was eine enorme Kondition über die 2 x 2 Minuten Vorkämpfe oder die 3 x 2 Minuten Finalkämpfe erfordert.
Die Vorkämpfe werden an einem Tag durch gezogen, das heißt jeder Kämpfer kann bis zu sechs mal im Ring stehen wenn er das Finale erreichen will.

Michael Knoll wird in der Klasse bis 80kg und Andreas Ohnhaus in der Klasse +35Jahre bis 75kg starten. Ohnhaus hatte eigentlich mit einem Start bei den Herren bis 75kg geliebäugelt. Doch der Bundestrainer entschied sich für die Seniorenklasse, welche in diesem Jahr schon national zu einer der schwersten Klasse zählte.

Ob man zum Schluß der Wettkämpfe auf dem Treppchen stehen wird, lassen die beiden jedoch offen. Jeder Kampf ist ein Endkampf, denn es gehen jeweils die besten Drei eines jeden Landes in einer Gewichtsklasse an den Start. Aber bei einer guten Tagesform ist alles möglich, so Ohnhaus der in Karlsruhe schon seine fünfte WM bestreitet. Für Michael Knoll dagegen ist es die erste WM und für den jungen Kämpfer aus Feuerbach (Kandern) wird sicher alles noch neu und aufregend sein.

 
 
Michael Knoll und Andreas Ohnhaus fest für die WM in Karlsruhe nominiert
 
13.06.2007 DM Offenburg

Bei den Deutschen Meisterschaften in Offenburg der WKA (World Kickboxing Association) im Kickboxen bestätigten Michael Knoll und Andreas Ohnhaus vom TV Grenzach ihre derzeitige Top Form.

In seiner ersten Kampfsaison leistet Michael Knoll aus Feuerbach (Kandern), schon schier Unglaubliches. Auch wenn ihm noch etwas Kampferfahrung fehlt, dominiert der 20-jährige weiterhin national die Gewichtsklasse bis 80kg.
Er schaffte trotz harter Vorkämpfe den Einzug ins Finale und traf dort auf
Nico Kornhus von Fit und Fun München. Dort machte sich dann jedoch die Kampferfahrung des Münchners bezahlt, Knoll konnte zwar immer punkten, doch es reichte gegen den technischen hochversierten Kornhus an diesem Tag nicht. Er verlor nach Punkten und erreichte den Deutschen Vizetitel.
Doch übernahm er die Führung in der Deutschen Gesamtrangliste und ist fest für die WM in Karlsruhe nominiert.

Andreas Ohnhaus startete trotz Erkältung in der Klasse bis 75kg und in der Altersklasse +35Jahre bis 75kg. In der Klasse bis 75kg erreichte Ohnhaus vom TV Grenzach das Finale und traf dort wie bei den Süddeutschen Meisterschaften auf den amtierenden Weltmeister Michael Berk. Die beiden Kämpfer schenkten sich nichts, und waren technisch wie konditionell gleichwertig in diesem Finale unterwegs. Die Kampfrichter entschieden denoch auf einen knappen Sieg für Berk.
Denoch war der Grenzacher mit dem Vizetitel sehr zufrieden. In der anschließenden Klasse +35 Jahre konnte er dann wegen den Nachwirkungen der Erkältung nicht mehr voll kämpfen und die Kraft verließ Ohnhaus beim Einzug ins Finale.
Trotzdem erreichte kletterte er mit dem 3ten Platz in der deutschen Rangliste auf den 2ten Gesamtplatz ebenso wie in der normalen Gewichtsklasse bis 75kg.
Jetzt bleibt abzuwarten wie der Bundestrainer Harald Rögner den Kader für die WM nominiert. Entweder wird Ohnhaus in der Klasse bis 75 kg oder bei den Athleten +35 Jahren starten.

Weiterhin spannend um die WM Nominierung bleibt es bei Steffen Kiefer +35 Jahre bis 85kg. Er erreichte das Halbfinale und verlor dieses aber. So blieb dem Rheinfelder der 3te Platz und muß nun bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften Ende Juni in Simmern nochmals punkten um in Karlsruhe Ende August dabei zu sein.


 
 
 
Gute Ergebnisse bei den Hessenmeisterschaften
 
04.05.2007 Bad Vilbel Hessenmeisterschaften
 
Bad Vilbel war die nächste Station dieser Saison für die Kickboxer des TV Grenzach. Die Hessischen Meisterschaften der WKA (World Kickboxing Association) sind zwar dem Namen nach nicht sehr hochrangig, da es jedoch als Wertungsturnier ausgeschrieben war, tummelten sich am Starttag über 860 Kämpfer in der recht kleinen Halle.

Das in diesem Jahr die WM in Karlsruhe stattfindet, merkte man an der Entschlossenheit der Kämpfer, die sich im heimischen Lande unbedingt qualifizieren wollen. Dementsprechend war auch das Niveau bei den Kämpfen sehr hoch.


Steffen Kiefer vom TV Grenzach startete im Leichtkontakt +35Jahre bis 85kg und schlug sich dort bis ins Finale durch. Er schaltete dabei auch Lars Höfer aus, der bei der letztjährigen WM in Spanien die Bronzemedallie erreichte.
Im Finale unterlag Kiefer jedoch dann knapp dem Mannheimer Kiperz, der mit guten Beintechniken öfters die Deckung durchbrach und so punkten konnte.
Aber durch den 2ten Platz stieg der Rheinfelder in der deutschen Rangliste auf den 2ten Platz und darf sich zusätzlich über eine Nominierung in den Bundeskader freuen.

Andreas Ohnhaus, der ebenfalls im Leichtkontakt, jedoch bis 75kg startete traf im Finale wiederum auf den 5-maligen Weltmeister Mike Anderson. Der Amerikaner konnte sich in der ersten Runde absetzen, indem er den Grenzacher mit hohen Beintechniken eindeckte.
So führte der Amerikaner nach Punkten nach Ablauf der ersten Runde.
Ohnhaus wiederum gewann nach Punkten die zweite Runde, verlor aber den Gesamtkampf knapp nach Punkten.
Diese Finalpaarung wird es sicher noch öfter geben, sagte der Grenzacher. Leider war ich heute nicht so gut vorbereitet wie beim letzten Mal, als ich den Amerikaner schlagen konnte.

Eine Neuauflage könnte es in zwei Wochen geben, wenn in Offenburg die Deutschen Meisterschaften stattfinden. Es sind nun nur noch zwei Wettkämpfe bis zur Nominierung des Nationalkaders für die WM und somit ist ein Platz unter den ersten drei Pflicht.
 

 


Super Einstieg in die Saison 2007
 
07.03.2007 Niefern Süddeutsche Meisterschaften
 
Erfolgreich wie nie zuvor starteten die Kickboxer der Region bei den Süddeutschen Meisterschaften der WKA in Niefern. Die drei Vereine TV Rheinfelden, TV Grenzach und KBS Efringen, die seit drei Jahren stark miteinander zusammen arbeiten, konnten mit ihrem Konzept am Samstag beweisen, das sie den Anschluß an die deutsche Spitze geschafft haben. Das Konzept, das jeder Kämpfer bei allen drei Vereinen trainieren kann hat sich sehr gut durchgesetzt und wird auch viel von den drei Vereinen genutzt
Mit neun Kämpfern angereist fanden sich am Ende des Turniers fünf Athleten auf den Podestplätzen wieder.

Schwarz kam im Vollkontakt bis 70kg bis ins Finale und gewann dort durch KO in der zweiten Runde. Trotz einer sehr schweren Auslosung konnte er sich immer in den entscheidenden Phasen durchsetzen und auch die nötigen Punkte sichern.

 



Shefki Makshana, der beim Thaiboxen bis 65kg startete, erwischte einen guten Start und maschierte bis ins Finale. Den Finalkampf selber konnte er jedoch nicht mehr kämpfen, da er sich im Vorkampf schwer am Fuss verletzte. Somit blieb dem Mann vom TV Rheinfelden der 2te Platz.

Paul Röhrig vom TV Rheinfelden startete ebenfalls im Vollkontakt gewann den ersten Kampf durch KO, musste aber im zweiten Kampf seinem Gegner den Vortritt lassen, der sich besser durchsetzen konnte. Für sein Vollkontak Debüt zeigte der Rheinfelder jedoch eine sehr starke Leistung.

Im Leichkontakt kämpften sich gleich drei Kämpfer bis ins Finale. Michael Knoll (KBS Efringen) siegte in der Klasse bis 80kg gegen Philipp Dietrich vom Break Down Karateteam, Steffen Kiefer (TV Grenzach) sicherte sich den 2ten Platz in einem harten Finale gegen den Hannoveraner Kevin Rührup.
Michael Wildt (TV Grenzach) verlor den Einzug ins Finale bis 70kg gegen den amtierenden Weltmeister Michael Berck und konnte sich danach den 3ten Platz sichern.
Andreas Ohnhaus (TV Grenzach), der in zwei Klassen startete siegte in der Klasse +35Jahre bis 75kg gegen den fünffachen Weltmeister Mike Anderson.
Auch in der Klasse bis 75kg kam der Grenzacher trotz einer Fussverletzung bis ins Finale, verlor dann aber den Kampf um Platz 1 knapp mit 2:1 Richterstimmen.

Tsolmontuja Puchelt (TVG) und Rainer Puchelt (TVG) konnten trotz sehr guter Leistungen nicht bis zu einem Podestplatz vordringen.
Aber die Saison hat erst begonnen, äußerte sich Trainer Andreas Ohnhaus und bis es Richtung WM geht, kann noch sehr viel passieren. Die WM findet in diesem Jahr im heimischen Karlsruhe statt, also ein Grund mehr, sich richtig ins Zeug zu legen um einen Platz im Nationalteam zu bekommen.